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	<description>Neues von Lilo und Mathias</description>
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		<title>Eingedampfte Würstchen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 19:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kochstudio Hundt]]></category>

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		<description><![CDATA[Lilo und ich waren immer schon leidenschaftliche Verfechter der fettfreien Küche. &#8211; Koste es was es wolle. Um dies zu erreichen sind wir auch zu ästhetischen Opfern bereit. Heute zum Beispiel gab es gedünstetes Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Würstchen. Der &#8230; <a href="http://kylaloo.net/2011-07/eingedampfte-wurstchen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lilo und ich waren immer schon leidenschaftliche Verfechter der fettfreien Küche. &#8211; Koste es was es wolle. Um dies zu erreichen sind wir auch zu ästhetischen Opfern bereit. Heute zum Beispiel gab es gedünstetes Sauerkraut mit Kartoffelpüree und Würstchen. Der Trick: Man legt die Wiener auf eine Mikrowellensichere Abtropfplatte und quält die kleinen Biester, bis sie erst herzzerreißend quietschen, dann platzen und zum Schluss nur noch matt vor sich hin puffen. </p>
<p>Zum Nachmachen: Die Würstchen gute 6 Minuten in der höchsten Stufe garen. Gerne auch mehr. Öffnet man nach diesem Martyrium die Mikrowelle, geht einem jeden Fettfeind das Herz auf. Gleich nachdem der stark riechende Nebel verflogen ist, sehen wir eine Abtropfschale voller Fett und ein Würstchen so mager, wie nach 20 Jahren Zuchthaus.</p>
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		<title>Lilo im Winter</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 23:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ironman]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hasst sie Kälte. Aber dann schaut sie sich Schnee auch wieder gerne an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hasst sie Kälte. Aber dann schaut sie sich Schnee auch wieder gerne an.</p>
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		<title>Durchblick</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 21:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute auf dem Weg zum Ironman auf &#8220;der Gass&#8221; gesehen. Interessant, wo Leute gefundenes ablegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute auf dem Weg zum Ironman auf &#8220;der Gass&#8221; gesehen.<br />
Interessant, wo Leute gefundenes ablegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Milchundzucker</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 23:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt diese Tage, da schaut man gelangweilt aus dem Café und hofft mit verzogener Schnute, dass das Wetter endlich besser wird. Dann will da plötzlich jemand an einem vorbei, man macht Platz, stößt sich das Knie und will den &#8230; <a href="http://kylaloo.net/2011-07/milchundzucker/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt diese Tage, da schaut man gelangweilt aus dem Café und hofft mit verzogener Schnute, dass das Wetter endlich besser wird. Dann will da plötzlich jemand an einem vorbei, man macht Platz, stößt sich das Knie und will den Kerl so richtig böse anschauen. Der Kerl entpuppt sich als eine Art Schwester von Pamela Anderson und mit offenen Mund starrt man ihr nach, wie sie aus dem Café geht und an der nächsten Ampel auf grün wartet.</p>
<p>Dann geht alles ganz schnell: Die Ampel springt auf grün, ich verbrenne mir mit dem Macciato die Zunge, schwenke den Kopf zurück an den Tisch und starre unvermittelt die Zucker- und die Milchdose vor mir an.</p>
<p>Ich weiß jetzt, wie der Designer auf die Form gekommen ist.<br />
Doch doch, ich weiß es.</p>
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		<title>Das Rührei</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 23:20:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Wiese von kylaloo auf Vimeo. Erst fanden wir in Kassel keine Übernachtungsmöglichkeit. Nix. Kein teures, keine Absteige. Das Intercity nicht und auch nicht die Dinger an der Autobahn. Nichts zu machen. In Melsungen ist noch etwas frei. sagte der &#8230; <a href="http://kylaloo.net/2011-07/das-ruhrei/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22101858?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="462" height="260" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/22101858">Eine Wiese</a> von <a href="http://vimeo.com/kylaloo">kylaloo</a> auf <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Erst fanden wir in Kassel keine Übernachtungsmöglichkeit. Nix. Kein teures, keine Absteige.<br />
Das Intercity nicht und auch nicht die Dinger an der Autobahn. Nichts zu machen.</p>
<p>In Melsungen ist noch etwas frei. sagte der mitfühlende Rezeptionist des Intercitydingsda.<br />
Wir telefonieren mit dem Nachtwart und er verspricht etwas freizuhalten.</p>
<p>Wir kommen gegen 2 Uhr an, sind völlig gagamüde.<br />
Er ist noch nicht so lange da. Seine zweite Woche erst.<br />
Wir bekommen Zimmerkarte und der Weg ist weit.</p>
<p>Die Zimmertüre geht nicht auf. Wir versuchen es zwanzig mal.<br />
Dann ruft Lilo den Portier an und der lacht und erzählt, dass<br />
das ja der Altbau sei und das dort das nicht geht.<br />
haha &#8211; finden wir um halb drei nicht mehr so arg lustig.<br />
Also Umzug einen Stock tiefer, 16 Zimmer weiter nach rechts.<br />
Endlich.</p>
<p>5:30 ist Ende Gelände.<br />
Die Russen sind wach und rumpeln lautstark durch die Flure.<br />
Ach ja. Das sind die beiden Reisebusse, die wir beim parken flüchtig gesehen hatten.<br />
Eine Stunde quälen wir uns noch.<br />
Frühstück.<br />
Bus zwei ist noch dabei.<br />
Die frisch hingestellte Wurstplatte wurde von zwei<br />
übel zugeschminkten Wollustmatronen abgeräumt, noch bevor ich<br />
überhaupt mitbekommen habe, dass da eine frische hingestellt wurde.</p>
<p>Wenigstens Brötchen und Rührei ist noch da.<br />
Scheinen Russen nichts mit anfangen zu können.</p>
<p>Ich nehme Anlauf während Lilo sich das gleiche holt.</p>
<p>Stopp! ruft sie. Spuck es aus!<br />
Was? Wie?<br />
Spuck sofort das Rührei aus!<br />
Was ist denn? frage ich langsam verärgert.<br />
Da ist eine Batterie im Ei!<br />
Eine was? Ich spucke laut aus.<br />
Eine Radiobatterie liegt mitten im Rührei.</p>
<p>Der Kellner zuckt die Achseln und geht fragen.<br />
Das ist die Batterie von der Pfeffermühle.</p>
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		<title>Lippenstifte</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 09:13:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganze 18 Sorten zähle ich, als ich nachgeschaut habe, ob es Labello überhaupt noch gibt. Seit meiner Schulzeit habe ich die Dinger nämlich nicht mehr gesehen und das ist ja schon etwas her. Mädchen waren damals jene weltfremde Wesen, die &#8230; <a href="http://kylaloo.net/2011-07/lippenstifte/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganze 18 Sorten zähle ich, als ich nachgeschaut habe, ob es <a href="http://www.markenmuseum.de/marke_labello.0.html?&#038;type=98" target="_blank">Labello</a> überhaupt noch gibt. Seit meiner Schulzeit habe ich die Dinger nämlich nicht mehr gesehen und das ist ja schon etwas her. Mädchen waren damals jene weltfremde Wesen, die Gummitwist hüpften, Poesiealben im Unterricht austauschten, gemeinsam aufs Klo gingen und von dort irgendwann wieder, Labello auf den Lippen verreibend, herauskamen.</p>
<p>Ich hatte auch ein Stift, der war aber von Clerasil und der deckte Pickel zu. Als ich eines Tages pickelfrei und mit einem Fußball unterm Arm Ulla fragte, ob sie <a href="http://www.neon.de/kat/fuehlen/liebe/76986.html" target="_blank">mit mir gehen</a> wolle, quälte sie mich, indem sie erst einen Blick in die Ferne warf, um dann diesen dämlichen Fettstift auszupacken und die wertvolle Zeit der Pause zu verplempern. Schließlich gab sie sich einen Ruck, wir umarmten uns und dank Labello quietschte auch mein erster Kuss nicht.</p>
<p>Mann-oh-mann, ging uns diese <a href="http://www.med1.de/Forum/Sucht/100884/" target="_blank">Sucht</a> auf den Keks.</p>
<p>Ulla ist inzwischen sicher auf Lippenstift umgestiegen und wir Männer können dem Ding jetzt auch endlich etwas <a href="http://stuff.twoday.net/stories/170823/" target="_blank">positives</a> abgewinnen.</p>
<p>Ähnlich, wie bei ihrem pubertären Training, hat auch bei der Benutzung eines Lippenstiftes jede Frau ihre ganz persönliche Handschrift. Die eine benutzt ihn genauso, wie Labello (“einfach druff”). Eine andere braucht einen Spiegel, trägt die Farbe vorsichtig auf den spitzen Mund und dreht dabei den Stift so, dass da mit der Zeit so eine Art Zipfelmütze übrigbleibt. Wieder eine andere, versucht die Form, die der Stift ab Werk sowieso schon hat, beim Abtragen möglichst irgendwie beizubehalten und versaut sich den Tag, wenn sie eine Delle reinmacht.</p>
<p>Ich glaube, ich werde mich demnächst einmal näher damit beschäftigen, ob und wie man den Frauentyp anhand des Lippenstiftes ermitteln kann. Wieviel Typen werde ich finden? Das riecht doch nach einer losen Serie und ich kam darauf, als ich heute nach dem Mittagessen, unseren Bildmischerinnen bei ihrem Ritual zuschaute und an meine Schulzeit denken musste…</p>
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		<title>Handyklo</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 09:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist ein korrupter Poliker, ein geldgieriger Wirtschaftsboss, ein gekaufter Schiedsrichter gegen einen Idioten, der auf dem Nebenklo laut und ungeniert mit einem Geschäftspartner telefoniert und mit ihm die Frachtpreise der Hosen aus Singapur durchgeht? Unterbrochen wird das Gespräch von &#8230; <a href="http://kylaloo.net/2011-07/handyklo/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist ein korrupter Poliker, ein geldgieriger Wirtschaftsboss, ein gekaufter Schiedsrichter gegen einen Idioten, der auf dem Nebenklo laut und ungeniert mit einem Geschäftspartner telefoniert und mit ihm die Frachtpreise der Hosen aus Singapur durchgeht? Unterbrochen wird das Gespräch von Zeit zu Zeit von einem lauten Knall in der Schüssel, den er mit einem leisen, unterdrückten Seufzer kommentiert. </p>
<p>Selbstredend hat er sich anschließend die Hände nicht gewaschen und draußen in der Flughafenhalle sah ich ihn dann ein paar Minuten später, einer jungen Businessfrau herzlichst die Hände schütteln…</p>
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		<title>Die Notleine</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 08:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Behindertenklos finde ich klasse und wenn ich die Wahl habe, gehe ich immer lieber auf sie. Sie riechen besser, man hat mehr Platz und es befinden sich vernünftige Griffe an Klo und Waschbecken. Sogar an Seife wird hier meist noch &#8230; <a href="http://kylaloo.net/2011-07/die-notleine/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Behindertenklos finde ich klasse und wenn ich die Wahl habe, gehe ich immer lieber auf sie. Sie riechen besser, man hat mehr Platz und es befinden sich vernünftige Griffe an Klo und Waschbecken. Sogar an Seife wird hier meist noch gedacht. Man sitzt darauf schön hoch und kann, gehen wir mal von (m)einer Körpergröße von 176cm aus, seine Füße wie zu Kindheitszeiten baumeln lassen.</p>
<p>Heute jedoch kam einer der Pförtner zu mir in die Toilette gerannt und zwar weil ich die Notleine für eine Lüfterleine hielt und daran gezogen hatte. Im Gegensatz zu dem hier fotografierten Modell, hatte sie nämlich keinen Aufdruck, der darauf hinwies und sie war auch nicht rot, sondern weiß. Auch neu: Ich musste mich noch nie in meinem Leben in einem Klo rechtfertigen.</p>
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		<title>Mein abendlicher Kakao</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 08:52:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lilo und Mathias]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine meiner liebsten Traditionen: Bevor sie ins Bett geht, macht Lilo uns einen Kakao. Sie wäre aber auch nicht Lilo, wenn sie nicht ständig etwas neues auszuprobieren würde. Heute ist es mal wieder soweit. Strahlend reicht sie mir den dampfenden &#8230; <a href="http://kylaloo.net/2011-07/mein-abendlicher-kakao/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine meiner liebsten Traditionen: Bevor sie ins Bett geht, macht Lilo uns einen Kakao. Sie wäre aber auch nicht Lilo, wenn sie nicht ständig etwas neues auszuprobieren würde.</p>
<p>Heute ist es mal wieder soweit. Strahlend reicht sie mir den dampfenden Becher: Hier, versuch mal – der ist etwas ganz besonderes!</p>
<p>Farblich ist er mir schon zu dünn. Mein Kakao muß nicht nur tiefbraun sein, sondern auch fast so zäh, wie geschmolzene Schokolade. Auch roch dieser hier überflüssigerweise nach Zimt und das passt in meine Geruchswelt bestenfalls zur Weihnachtszeit. Zögernd nahm ich also einen ersten Schluck. Nelke! Wenn es einen Geschmack gibt, den ich im Kakao nicht ertrage, ist das Nelke.</p>
<p>Ich lächle Lilo tapfer an und frage, ob sie vielleicht noch etwas von dem altmodischen Kakao hätte. Natürlich weiß sie, was ich damit meine. Gleichzeitig ist sie aber auch davon überzeugt, dass ich in solchen Dingen etwas altbacken bin und zur Modernisierung liebevoll gezwungen werden muß. Kämpferisch lächelt sie also zurück. Vielleicht habe ich ihn nur zu dünn gemacht. Sie rieb sich nachdenklich das Kinn.</p>
<p>Mein Einwand mit der Nelke kam zu spät, sie war schon wieder zurück in der Küche einen neuen ansetzen. Ich ahne, wie intensiv der Nelkengeschmack gleich sein wird und folge ihr. Zeig mir doch mal die Packung”, versuche ich mich diplomatisch ins Geschehen einzumischen. Ist schon weg, ich habe ihn in den blauen Spender dahinten umgefüllt.</p>
<p>Typisch. Sie ertägt es nicht, wenn lose Produkte Luft kriegen und Packungen, die nicht luftdicht schließen sind ihr ein Greul. Selbst Salzstreuer haben bei uns einen Deckel. Gibst Du ihn mir mal? Sie deutet auf eine Ansammlung von luftdicht schließenden Spendern rechts neben mir im Regal. Welchen? Na, den blauen! Da stehen zwei ja, ähmm, den linken, nee, den rechten Ich gebe ihr also den rechten. Und während Lilo nun das Pulver in die heisse Milch rührt, spiele ich mit dem linken Spender. Wieso klebt sie bloß die Schildchen immer auf den Boden der Spender? Aus ästhetischen Gründen? Weil man sie so sauberer halten kann? Ich drehe den Spender in meiner Hand um.</p>
<p>Kakaopulver/neu steht da. Ich muß grinsen. Hmm, das duftet aber!”, lobe ich sie scheinheilig, gehe zu ihr und drehe den Spender um, den sie gerade benutzt hat.<br />
Indisches Zahnpulver.</p>
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		<title>Erdbeekuchen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 00:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mathias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lilo und Mathias]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Theke. Ich hätte gerne die zwei Stück Kuchen. Sie können aber auch ein großes Stück nehmen. Ach ja, warum nicht. Ach, wo sie gerade dabei sind, können sie es mir durchschneiden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Theke.<br />
Ich hätte gerne die zwei Stück Kuchen.<br />
Sie können aber auch ein großes Stück nehmen.<br />
Ach ja, warum nicht.</p>
<p>Ach, wo sie gerade dabei sind, können sie es mir durchschneiden?</p>
]]></content:encoded>
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