Am 21. November hat der Frankfurter Schriftsteller und Dichter Friedrich Stoltze seinen 200-sten Geburtstag. Viele kennen zu Unrecht nur die ersten vier Zeilen seiner berühmten Liebeserklärung an seine Heimatstadt. Ein wunderbarer Anlass also für die fliegende Volksbühne, ihm zu Ehren ein kleines Ständchen zu bringen. Aufgenommen haben wir das Video mit Michael Quast im Jazzlokal Mampf, das wir nutzen durften, weil ein besonders hilfsbereiter Michael Damm uns bei der Idee unterstützt hat.

Das Video ist in 4K Qualität erstellt. Will man die sehen, muss man Hand anlegen. Dazu bitte auf den HD Schriftzug im Filmfenster klicken und in dem Menü, das jetzt aufklappt auf 4K.

Text und MusikDarstellerBandProduktionTechnikText
Der Altegässer: Michael Quast
Die Wirtin: Stefani Kunkel
Piano & Gesang: Markus Neumeyer
Oboe: Susanne Kohnen
Kontrabass: Gregor Praml
Kamera/Schnitt: Mathias Hundt
Ton/Mix: Gregor Praml
Kamera: DJI Osmo
Auflösung: DCI 4K, also 4096 x 2048 Pixel – Fps: 25
Ton: Drei Mikrofone 1x an der Bar (Sänger)
1 x über Klavier, 1x über Oboe und KB.
Aufnahmegerät: MacBookPro mit Audiointerface
Licht: Grundlicht vom Mampf + 2 EB-LED Headlights
Schwarzer Molton vor dem Lokalfenster (Nachtstimmung)
Schnitt: Adobe Premiere CC 2017
Farbkorrektur: DaVinci Resolve 12.5
Noisereduction: Neat Plugin für Resolve
Friedrich Stoltze
Der verliebte junge Altegässer.

Seit ich se in Bernem traf,
Bin ich um mein goldne Schlaf,
Is merr ganz for eweviel
Tuwack, Kaart und Kegelspiel.
Seit dem Walzer bei’m Mattern (beliebtes Bornheimer Tanzlokal)
Leucht kaa Mond merr un kaa Stern
Un kaa Appel in em Kranz,
Bis ich widder mit err danz!
Ach, ihr Athem war so waarm!
Un so mackelig ihr Aarm!
Un ihr Guckelcher so sieß,
Daß merrsch noch ganz annerscht is.
Jagd un Wald is merr verlaadt, (verleidet)
Un uff meine Sticker fraat (auf meinen Feldern freut)
Mich kaa Baam mehr un kaa Blanz,
Bis ich widder mit err danz!
Is aach Frankfort noch so schee,
Hat’s aach noch so viele Späh, (Spähne = Geld)
Wann ich sie net widder guck,
Hust ich uff die ganz Matschbuck! (Mischpoke = Gesellschaft)
Ehnder werd kaa Wort geschwätzt
Un kaa Kapp krakehl gesetzt
Un mei Lewe hat kaan Glanz,
Bis ich widder mit err danz!

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